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DNS-Konfigurationsdatei

named.conf

Zentrale Konfiguartionsdatei einer jeden BIND9-Konfiguration ist die Datei "/etc/named.conf". Sie enthält die frei wählbaren Namen der
Zonendateien mit den eigentlichen Datenbankeinträgen. Ausserdem umfasst sie die Steuerdaten, wie Protokollierung, Zugangsbeschränkungen,
Schlüssel- und Zonendefinitionen oder Startoptionen für den BIND9-Daemon "named".

Die Konfiguartionsdatei "named.conf" gliedert sich in mehrere Options, das Verhalten des Nameservers steuern. Man unterscheidet zwischen Globalen Options und Zonen Options. Globale Options sind allgemeiner Natur und betreffen alle Zonen. Eine Zonen Option betrifft nur die Zone, der sie zugeordnet ist. Für nicht in named.conf aufgeführte Options gelten Default-Werte. Wenn eine Option sowohl global als auch zonenspezifisch definiert ist, dann hat die Zonen Option Vorrang.

Dann gibt es auch noch die Direktiven controls, key und logging, die Sicherheitbedingungen, das Verhalten mit Schöüsseln und das Loggen behandeln.

Da die Datei "named.conf" sehr umfangreich und unübersichtlich werden kann, habe ich mir angewöhnt, die einzelnen Bereiche in separate Dateien aufteilen. Diese sind dann nach dem Bereich benannt, named.conf.options, named.conf.logund named.conf.zone. Eingebunden werden diese Dateien dann in der named.conf über die Anweisungen

include "/etc/bind/named.conf.options";
include "/etc/bind/named.conf.zone";
include "/etc/bind/named.conf.log";

Das hat den entscheidenen Vorteil, dass man schneller an der richtigen Stelle die Einstellungen findet und ändern kann. Zusätzlich sieht das aufgeräumter und strukturierter aus.